Das Gebärmutterhals-Screening (Zervixkarzinom-Früherkennung) ist ein wesentlicher Bestandteil der gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung. Bei dieser Untersuchung können zelluläre Veränderungen erkannt werden, die sich möglicherweise zu einem Gebärmutterhalskrebs entwickeln könnten. Die meisten Frauen erhalten einen unauffälligen Befund; bei etwa 1 von 20 Frauen werden jedoch abnormale Befunde festgestellt.
Wer sollte einen Zellabstrich (Pap-Abstrich) durchführen lassen?
Alle Frauen im Alter zwischen 25 und 65 Jahren sollten regelmäßig an der Gebärmutterhals-Vorsorgeuntersuchung teilnehmen. Der Test erkennt veränderte Zellen, die sich zu Gebärmutterhalskrebs entwickeln könnten, und ermöglicht so eine frühzeitige Entfernung, bevor Komplikationen entstehen.
Was Sie bei der Untersuchung erwartet
Während des Eingriffs legen Sie die Unterbekleidung ab und nehmen eine liegende Position ein. Ein Spekulum hält die Scheide geöffnet, während eine speziell entwickelte Bürste Zellen vom Gebärmutterhals entnimmt. Der etwa fünfminütige Eingriff ist schmerzlos, obwohl ein leichtes Unbehagen auftreten kann.
Testergebnisse
Die Ergebnisse werden in drei Kategorien eingeteilt: Unauffällig (keine abnormalen Zellen), Nicht beurteilbar (nicht eindeutiges Ergebnis, das eine Wiederholung erfordert) oder Auffällig (präkanzeröse Zellen nachgewiesen, mit Einstufung als grenzwertig, mittelgradig oder schwerwiegend).
Weitere Schritte
Auffällige Befunde können einen HPV-Test (Humane Papillomviren), eine Kolposkopie zur Bestätigung der veränderten Zellen oder weitere Eingriffe zur Entfernung des betroffenen Gewebes nach sich ziehen. Für die künftige Überwachung kann eine häufigere Vorsorgeuntersuchung empfohlen werden.
Kontaktieren Sie UCARER Women’s Health, um Ihre Beratung bei Assist. Prof. Dr. Muzaffer Uçarer zu vereinbaren.
