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Frozen Embryo Transfer (FET)
Künstliche Befruchtung (IVF)

Transfer aufgetauter Embryonen (FET)

Facharzt: Assist. Prof. Dr. Muzaffer Uçarer — Frauenheilkunde und Geburtshilfe · IVF und Reproduktionsmedizin  ·  Zuletzt aktualisiert: August 2026
Diese Seite bietet allgemeine Informationen und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bitte besprechen Sie Ihre individuelle Situation mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Der Transfer aufgetauter Embryonen (FET – Frozen Embryo Transfer) ist ein Verfahren, bei dem Embryonen, die während eines IVF-Zyklus (In-vitro-Fertilisation) kryokonserviert wurden, in einem späteren Zyklus aufgetaut und in die Gebärmutter übertragen werden. Der FET bietet Paaren eine zusätzliche Möglichkeit, mit einer einzigen Eizellentnahme eine Schwangerschaft zu erzielen — ohne den vollständigen Stimulationsprozess zu wiederholen.

Warum FET wählen?

Der FET wird empfohlen, wenn nach einem Frischzyklus noch Embryonen guter Qualität vorhanden sind, wenn der Frischzyklus aufgrund eines ovariellen Überstimulationssyndroms (OHSS) oder von Problemen mit der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) abgebrochen wurde, oder wenn ein Paar seinen Kinderwunsch zu einem späteren Zeitpunkt erfüllen möchte.

Der FET-Ablauf

Die Gebärmutterschleimhaut wird entweder auf natürlichem Weg oder mit Hormonunterstützung vorbereitet. Sobald die Schleimhaut die optimale Dicke erreicht hat (in der Regel 7 mm oder mehr), wird der Embryo aufgetaut, auf seine Entwicklungsfähigkeit beurteilt und unter Ultraschallkontrolle mithilfe eines feinen Katheters übertragen. Der Eingriff dauert 15–20 Minuten und erfordert keine Narkose.

Erfolgsraten

In einem gut ausgestatteten Labor überleben 75–80 % der kryokonservierten Embryonen das Auftauen. Die Schwangerschaftsraten beim FET sind mit denen bei Frischtransfers vergleichbar — und übertreffen diese in einigen Fällen sogar, da die Gebärmutter nach einem Erholungszyklus oft empfänglicher ist.

Preise

  • Innerhalb von 1 Jahr nach dem Einfrieren — €900
  • Nach 1 Jahr — €1,750

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Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen

Gemäß den türkischen gesetzlichen Vorschriften dürfen Embryonen bis zu 5 Jahre eingelagert werden. Ab dem zweiten Jahr wird eine jährliche Einlagerungsgebühr erhoben. Die Vitrifikation (Schnellgefrierverfahren) erhält die Qualität der Embryonen während der gesamten Lagerzeit.

Die Schwangerschaftsraten beim FET sind mit denen bei Frischtransfers vergleichbar — und in vielen Fällen sogar höher, da die Gebärmutterschleimhaut nicht durch Stimulationsmedikamente beeinflusst wurde und so eine natürlichere, empfänglichere Umgebung bietet.

Die Vorbereitung kann im Rahmen eines natürlichen Zyklus (unter Nutzung der körpereigenen Ovulation) oder eines medikamentösen Zyklus mit Östrogen- und Progesteronsubstitution erfolgen. Assist. Prof. Dr. Muzaffer Uçarer wählt das jeweils beste Protokoll auf der Grundlage des individuellen Hormonprofils und der Krankengeschichte jeder Patientin.

Die Übertragung selbst ist ein schonender Eingriff, der 15–20 Minuten dauert und ohne Narkose durchgeführt wird. Der Eingriff ist mit einem Abstrich (Pap-Abstrich) vergleichbar — die meisten Patientinnen empfinden keine nennenswerten Beschwerden.

In einem gut ausgestatteten Labor überleben 75–80 % der vitrifiziert eingefrorenen Embryonen das Auftauen. Sollte ein Embryo das Auftauen nicht überstehen, wird dies offen besprochen und alle verbleibenden Möglichkeiten — einschließlich einer erneuten Stimulation, falls erforderlich — werden gemeinsam erörtert.

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