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Menopause Specialist
Gynäkologie

Spezialist/-in für Wechseljahre

Facharzt: Assist. Prof. Dr. Muzaffer Uçarer — Frauenheilkunde und Geburtshilfe · IVF und Reproduktionsmedizin  ·  Zuletzt aktualisiert: June 2026
Diese Seite bietet allgemeine Informationen und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bitte besprechen Sie Ihre individuelle Situation mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Die Menopause (Wechseljahre) ist ein natürlicher biologischer Übergang, der als das dauerhafte Ausbleiben der Menstruation definiert wird. Sie tritt typischerweise zwischen dem 49. und 52. Lebensjahr auf.

Symptome

Zu den häufigen Beschwerden zählen Hitzewallungen mit einer Dauer von 30 Sekunden bis zu 10 Minuten, vaginale Trockenheit, Schlafstörungen sowie Stimmungsschwankungen. Weitere Beschwerden umfassen Gelenkschmerzen, Osteoporose, Blasen- und Harnwegsprobleme sowie psychische Auswirkungen wie Angst und Konzentrationsschwierigkeiten.

Langfristige gesundheitliche Aspekte

Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt nach den Wechseljahren an, wobei dies eher mit dem Alterungsprozess als direkt mit der Menopause zusammenhängt. Die Behandlung konzentriert sich auf die Kontrolle veränderbarer Risikofaktoren wie Rauchen und Bluthochdruck.

Behandlungsansätze

Zu den Behandlungsmöglichkeiten gehört die Hormonersatztherapie (HRT) für Patientinnen mit ausgeprägten Beschwerden sowie Lebensstiländerungen wie der Verzicht auf Koffein und Alkohol, das Schlafen in kühler Umgebung und regelmäßige körperliche Aktivität. Spezialistinnen und Spezialisten erstellen individuelle Behandlungspläne, die auf dem persönlichen Beschwerdebild jeder Patientin basieren.

Erfahrene Gynäkologinnen und Gynäkologen mit Spezialisierung auf die Behandlung der Wechseljahre bieten Termine noch am selben Tag oder zu einem günstigen Zeitpunkt an für Beratungen, die sowohl körperliche als auch psychische Beschwerden berücksichtigen.

Preise

  • €750

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Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen

Zu den häufigen Symptomen zählen Hitzewallungen, nächtliche Schweißausbrüche, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, vaginale Trockenheit, vermindertes sexuelles Verlangen, Gelenkschmerzen und Blasenbeschwerden. Die Schwere und Dauer der Symptome variiert stark — typischerweise 4 bis 7 Jahre, wobei auch längere Phasen möglich sind.

Die Perimenopause ist die Übergangsphase vor der letzten Menstruation, die typischerweise Mitte 40 beginnt. Die Periode wird unregelmäßiger und Wechseljahrsbeschwerden treten auf. Sie dauert im Durchschnitt 4 Jahre. Die Perimenopause endet 12 Monate nach der letzten Menstruation — dieser Zeitpunkt markiert die Menopause.

Die Hormonersatztherapie (HRT) ersetzt das während der Wechseljahre verlorene Östrogen (sowie Progesteron bei Frauen mit Gebärmutter). Moderne transdermale Präparate (Pflaster, Gele) tragen ein geringeres Risiko als ältere orale Tabletten. Die HRT reduziert Hitzewallungen deutlich, verbessert den Schlaf, schützt die Knochendichte und steigert die Lebensqualität der meisten Frauen erheblich.

Die HRT ist nicht geeignet für Frauen mit einer persönlichen Vorgeschichte von östrogenrezeptor-positivem Brustkrebs, unkontrollierten Thrombosen, aktiver Lebererkrankung oder ungeklärten Vaginalblutungen. Vor jeder HRT-Verschreibung wird eine gründliche Abklärung durchgeführt.

Ja. Zu den nicht-hormonellen Möglichkeiten zählen bestimmte Antidepressiva (SSRIs/SNRIs) bei Hitzewallungen, vaginales Östrogen zur lokalen Behandlung von Trockenheit (mit minimaler systemischer Aufnahme), Lebensstiländerungen sowie komplementäre Ansätze. Die geeignete Wahl hängt von den individuellen Beschwerden, der Krankengeschichte und den persönlichen Präferenzen ab.

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