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IVF-Behandlung
Künstliche Befruchtung (IVF)

IVF-Behandlung (künstliche Befruchtung)

Facharzt: Assist. Prof. Dr. Muzaffer Uçarer — Frauenheilkunde und Geburtshilfe · IVF und Reproduktionsmedizin  ·  Zuletzt aktualisiert: August 2026
Diese Seite bietet allgemeine Informationen und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bitte besprechen Sie Ihre individuelle Situation mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Die IVF-Behandlung (In-vitro-Fertilisation) ist ein medizinisches Verfahren für Paare mit unerfülltem Kinderwunsch. Die Behandlungsmethode, die Paare in Anspruch nehmen, wenn auf natürlichem Weg keine Schwangerschaft eintritt, wird als künstliche Befruchtung bezeichnet. Unfruchtbarkeit betrifft etwa 15–20 von 100 Personen in der Bevölkerung.

Behandlungsablauf

Der Behandlungsablauf umfasst mehrere wesentliche Schritte: das erste Arzt-Patienten-Gespräch sowie die Überprüfung der Krankengeschichte, die ovarielle Stimulation mit injizierbaren Medikamenten über etwa 10 Tage, die Eizellentnahme mittels ultraschallgesteuerter Nadelaspiration, die Befruchtung im Labor, die Embryonalentwicklung und -kultivierung sowie schließlich den Embryotransfer in die Gebärmutter 2–5 Tage nach der Befruchtung.

Erfolgsraten

Die Erfolgsraten variieren erheblich je nach Alter. Bei Patientinnen unter 30 Jahren werden Erfolgsraten von 60 % berichtet; diese sinken auf etwa 40 % um das 35. Lebensjahr und auf 15 % bei Frauen über 40 Jahren in einem einzelnen Behandlungsversuch. Die kumulative Erfolgsrate erreicht jedoch bis zum vierten Behandlungszyklus etwa 90 %.

Nachsorge nach dem Transfer

Die Nachsorge nach dem Embryotransfer erfordert die konsequente Einnahme der verordneten Hormonmedikamente und Vitamine. Bis zur ärztlichen Freigabe ist auf Geschlechtsverkehr zu verzichten; außerdem sollten Sie keinen Alkohol konsumieren und nicht rauchen. 12 Tage nach dem Embryotransfer wird ein Blut-Schwangerschaftstest durchgeführt.

Mögliche Komplikationen, Ursachen für ein Scheitern der IVF sowie die Möglichkeit einer Mehrlingsschwangerschaft durch den Transfer mehrerer Embryonen sollten ausführlich mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt besprochen werden.

Ihre IVF-Reise fortsetzen

Wenn nach Ihrem Transfer im Frischzyklus noch qualitativ hochwertige Embryonen verbleiben, können diese für eine spätere Verwendung durch die Embryonen-Einfrierung (Kryokonservierung von Embryonen) aufbewahrt und in einem schonenderen Folgezyklus im Rahmen unseres Transfers aufgetauter Embryonen (FET) übertragen werden.

Preise

All-inclusive-IVF/ICSI-Pakete:

  • Familiar Istanbul — €3,100
  • Essential — €4,500
  • Comfort — €7,040
  • VIP — €9,190

Unsere medizinischen Preise sind fest; Ihr genauer All-inclusive-Preis wird nach Ihrer Beratung schriftlich bestätigt. Sehen Sie unsere vollständige Preisliste →

Kontaktieren Sie UCARER Women’s Health, um Ihre Beratung bei Assist. Prof. Dr. Muzaffer Uçarer zu vereinbaren.

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Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen

Die IVF-Behandlung (In-vitro-Fertilisation) wird empfohlen bei Frauen mit verschlossenen oder geschädigten Eileitern, schwerer Endometriose mit Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit, Ovulationsstörungen, die auf einfachere Behandlungen nicht ansprechen, oder ungeklärter Unfruchtbarkeit. Sie wird außerdem bei männlicher Infertilität sowie zur genetischen Diagnostik mittels Präimplantationsdiagnostik (PGT) eingesetzt.

Ein vollständiger Zyklus vom Beginn der Stimulation bis zum Embryotransfer dauert etwa 4–6 Wochen. Die ovarielle Stimulation erstreckt sich über 10–14 Tage, gefolgt von der Eizellentnahme, 5–6 Tagen Embryokultivierung sowie dem Frisch- oder Kryotransfer. Ein Schwangerschaftstest wird 12–14 Tage nach dem Transfer durchgeführt.

Die Erfolgsraten hängen in erster Linie vom Alter ab. Bei Patientinnen unter 35 Jahren liegen die Lebendgeburtenraten pro Zyklus typischerweise bei 40–50 %. Bei Frauen über 40 Jahren sinken die Raten auf 15–25 %. Ihre individuelle Chance wird im Rahmen der Beratung anhand der ovariellen Reserve, der Eizellqualität und Ihrer klinischen Vorgeschichte abgeschätzt.

Der Transfer eines einzelnen Embryos (Single Embryo Transfer, SET) ist unser Standardvorgehen. Damit wird das Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft minimiert, während gleichzeitig hohe Erfolgsraten erhalten bleiben. Das Risiko einer Zwillingsschwangerschaft bei einem SET liegt unter 2 %. Die Anzahl der zu transferierenden Embryonen wird in Abhängigkeit von Alter, Embryoqualität und den Wünschen der Patientin besprochen.

Qualitativ hochwertige überschüssige Embryonen werden durch Vitrifikation (Einfrieren) für eine spätere Verwendung kryokonserviert. Der Transfer aufgetauter Embryonen (Frozen Embryo Transfer, FET) ermöglicht weitere Schwangerschaftsversuche, ohne den vollständigen Stimulationsprozess zu wiederholen, und verbessert die Gesamterfolgsrate eines jeden Eizellentnahme-Zyklus erheblich.

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