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Cyst Removal
Gynäkologie

Zystenentfernung

Facharzt: Assist. Prof. Dr. Muzaffer Uçarer — Frauenheilkunde und Geburtshilfe · IVF und Reproduktionsmedizin  ·  Zuletzt aktualisiert: June 2026
Diese Seite bietet allgemeine Informationen und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bitte besprechen Sie Ihre individuelle Situation mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Eine Zyste ist ein kleiner, mit Flüssigkeit gefüllter Sack, der an Ihrem Eierstock wachsen kann. Manchmal ist es notwendig, eine Eierstockzyste (Ovarialzyste) zu entfernen, die Beschwerden verursacht.

Wann sollte eine Zyste entfernt werden?

Die meisten Eierstockzysten sind harmlos und verschwinden von selbst, häufig ohne jegliche Beschwerden zu verursachen. In solchen Fällen genügt es, die Zyste zu beobachten, bis sie sich zurückgebildet hat. Wächst eine Zyste jedoch auf eine beträchtliche Größe heran oder liegen viele kleine Zysten vor, können sie Probleme verursachen. Wenn Sie Schmerzen oder andere Symptome wie eine starke Regelblutung (Menorrhagie) oder Blähungen erleben, kann die Entfernung der Zyste die beste Lösung sein. Eine Zystenentfernung kann auch dann erforderlich sein, wenn die Gefahr besteht, dass die Zyste platzt, was sehr schmerzhaft sein kann. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin empfiehlt eine Zystenentfernung außerdem, wenn ein Risiko besteht, dass die Gewebeveränderung bösartig sein könnte.

Was erwartet Sie bei dem Eingriff?

Die Entfernung einer Eierstockzyste ist ein operativer Eingriff, der in der Regel laparoskopisch durchgeführt werden kann. Der Eingriff erfolgt als Schlüssellochoperation über mehrere kleine Schnitte im Bauch. Durch einen dieser Schnitte wird eine kleine Kamera eingeführt, damit das Operationsteam die Sicht auf das Operationsfeld hat. In einigen Fällen kann eine offene Operation erforderlich sein, um große oder möglicherweise bösartige Eierstockzysten zu entfernen. Der Eingriff wird unter Vollnarkose durchgeführt.

Wie geht es danach weiter?

Wenn Sie nach dem Eingriff zur Zystenentfernung aufwachen, werden Sie sich durch die Narkose noch etwas benommen fühlen. Wenn Sie einen laparoskopischen Eingriff hatten, können Sie in der Regel noch am selben Tag nach Hause gehen. Sie müssen sich zu Hause eine Weile schonen, bis die operativen Schnitte verheilt sind. Da die Schnitte bei der Laparoskopie kleiner sind als bei einer offenen Operation, ist die Genesungszeit kürzer. Auch das Risiko von Komplikationen wie Infektionen ist bei der Laparoskopie geringer. Sobald Ihre Eierstockzysten entfernt wurden, sollten die damit verbundenen Beschwerden verschwinden. Falls ein Risiko besteht, dass die Gewebeveränderungen bösartig sein könnten, werden sie im Labor histopathologisch untersucht.

Preise

  • Offene Operation — €3,000–3,500
  • Laparoskopisch — €3,500–4,000

Die Operationspreise beinhalten Beratung, Anästhesie, präoperative Untersuchungen und den Eingriff.

Unsere medizinischen Preise sind fest; Ihr genauer All-inclusive-Preis wird nach Ihrer Beratung schriftlich bestätigt. Sehen Sie unsere vollständige Preisliste →

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Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen

Eine ovarielle Zystektomie ist die operative Entfernung einer Zyste aus dem Eierstock unter Erhaltung des gesunden Eierstockgewebes. Sie unterscheidet sich von der Oophorektomie (vollständige Entfernung des Eierstocks), die speziellen Situationen vorbehalten bleibt.

In den meisten Fällen ja. Die laparoskopische (minimalinvasive) Zystenentfernung erfordert 3–4 kleine Schnitte, eine Kamera und Präzisionsinstrumente. Im Vergleich zur offenen Operation bietet sie weniger Schmerzen, eine schnellere Genesung und minimale Narbenbildung.

Nein. Viele Zysten — insbesondere funktionelle Zysten — bilden sich innerhalb von 2–3 Menstruationszyklen von selbst zurück und werden mit abwartendem Zuwarten und Kontroll-Ultraschall behandelt. Die Therapieentscheidung richtet sich nach Zystentyp, Größe, Beschwerden und bildgebenden Befunden.

Wie bei allen laparoskopischen Eingriffen bestehen Risiken wie Blutungen, Infektionen und selten Verletzungen umliegender Strukturen. Spezifisch für die Zystenentfernung sind das Risiko eines Rezidivs (insbesondere bei Endometriomen) sowie eine geringfügige Reduktion der ovariellen Reserve.

Eierstockzysten bei Frauen vor den Wechseljahren sind sehr selten bösartig — die große Mehrheit ist gutartig. Alles entnommene Gewebe wird routinemäßig zur histopathologischen Untersuchung eingeschickt. Im seltenen Fall einer Bösartigkeit wird umgehend eine weiterführende Behandlung eingeleitet.

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