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PGT-A / PGT-M / PGT-SR
Künstliche Befruchtung (IVF)

PGT-A / PGT-M / PGT-SR

Facharzt: Assist. Prof. Dr. Muzaffer Uçarer — Frauenheilkunde und Geburtshilfe · IVF und Reproduktionsmedizin  ·  Zuletzt aktualisiert: June 2026
Diese Seite bietet allgemeine Informationen und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bitte besprechen Sie Ihre individuelle Situation mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Die Präimplantationsdiagnostik (PGT, engl. Preimplantation Genetic Testing) ist ein Laborverfahren, das an IVF-Embryonen vor dem Transfer in die Gebärmutter durchgeführt wird. Es dient dem Screening auf chromosomale Abweichungen oder spezifische genetische Erkrankungen.

PGT-A — Präimplantations-Gentest auf Chromosomenfehlverteilung (Aneuploidie)

PGT-A untersucht alle 24 Chromosomen auf numerische Abweichungen. Chromosomale Aneuploidie ist die häufigste Ursache für ein Scheitern der IVF-Behandlung und für frühe Fehlgeburten. Die Auswahl euploider Embryonen verbessert die Einnistungsrate signifikant und reduziert den Schwangerschaftsverlust.

PGT-M — Präimplantations-Gentest auf monogene (Einzelgen-)Erkrankungen

PGT-M ist für Paare geeignet, die Träger einer bekannten Genmutation sind (z. B. Mukoviszidose, Sichelzellkrankheit, BRCA-Mutationen). Es untersucht Embryonen gezielt auf die betreffende Mutation und ermöglicht so den Transfer nicht betroffener Embryonen.

PGT-SR — Präimplantations-Gentest auf strukturelle Chromosomenveränderungen

PGT-SR richtet sich an Träger struktureller Chromosomenveränderungen wie Translokationen. Es identifiziert Embryonen mit balancierter oder normaler Chromosomenstruktur.

Wer sollte PGT in Betracht ziehen?

Frauen ab 35 Jahren, Paare mit einer Vorgeschichte wiederholter Fehlgeburten, Träger von Genmutationen, Patientinnen mit wiederholtem Scheitern der IVF-Behandlung sowie Personen mit einer familiären Vorbelastung durch chromosomale Erkrankungen.

Der Ablauf

An Tag 5–6 (Blastozystenstadium) wird eine Biopsie aus der äußeren Zellschicht des Embryos entnommen. Der Embryo wird eingefroren, während die Ergebnisse abgewartet werden. Geeignete Embryonen werden in einem anschließenden FET-Zyklus (Transfer aufgetauter Embryonen) übertragen.

Um die Präimplantationsdiagnostik mit uns zu besprechen, vereinbaren Sie eine Sprechstunde mit Assist. Prof. Dr. Muzaffer Uçarer bei UCARER Women’s Health.

Preise

  • PGT-A (pro Embryo) — €300
  • PGT-M (pro Embryo) — €400
  • PGT-SR (pro Embryo) — €400

Unsere medizinischen Preise sind fest; Ihr genauer All-inclusive-Preis wird nach Ihrer Beratung schriftlich bestätigt. Sehen Sie unsere vollständige Preisliste →

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Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen

Die Präimplantationsdiagnostik (PGT) ist ein Laborverfahren, das an IVF-Embryonen vor dem Transfer durchgeführt wird. Es dient dem Screening auf chromosomale Abweichungen oder spezifische genetische Erkrankungen und ermöglicht die Auswahl der entwicklungsfähigsten, nicht betroffenen Embryonen für den Transfer.

Frauen ab 35 Jahren, Paare mit wiederholten Fehlgeburten, Träger chromosomaler Veränderungen oder Genmutationen, Patientinnen mit wiederholtem Scheitern der IVF-Behandlung sowie Personen mit einer familiären Vorbelastung durch chromosomale oder monogene Erkrankungen profitieren am meisten von der Präimplantationsdiagnostik.

Im Blastozystenstadium (Tag 5–6) werden 3–5 Zellen aus der äußeren Trophektodermschicht entnommen — das sind die Zellen, die später die Plazenta bilden, nicht den Embryo selbst. Der Embryo wird anschließend eingefroren, während die genetischen Ergebnisse vorliegen, und in einem späteren Zyklus transferiert.

PGT-A untersucht alle 24 Chromosomen auf numerische Abweichungen (Aneuploidie). PGT-M testet auf eine bekannte spezifische Genmutation, die von einem oder beiden Elternteilen übertragen wird. PGT-SR identifiziert strukturelle Chromosomenveränderungen (Translokationen). Welche Methode geeignet ist, hängt von Ihrer individuellen klinischen Situation ab.

PGT reduziert das Risiko, chromosomal auffällige oder betroffene Embryonen zu übertragen, erheblich — garantiert jedoch keine gesunde Schwangerschaft. Nicht alle genetischen Erkrankungen können erkannt werden, und eine erfolgreiche Einnistung ist nicht gesichert. PGT ist ein wirkungsvolles Instrument, jedoch keine vollständige Lösung.

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