Das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) entsteht, wenn sich flüssigkeitsgefüllte Zysten in den Eierstöcken bilden, weil Follikel sich nicht ordnungsgemäß entwickeln. Die genauen Ursachen sind noch nicht vollständig geklärt, stehen jedoch häufig im Zusammenhang mit erhöhten männlichen Hormonspiegeln, insbesondere Testosteron.
Zu den häufigen Symptomen zählen unregelmäßige Menstruation, Schwierigkeiten beim Schwangerwerden, übermäßiger Gesichts- und Körperhaarwuchs, Haarausfall am Kopf sowie fettige oder zu Akne neigende Haut. Frauen mit PCOS haben ein erhöhtes Risiko für erhöhte Cholesterinwerte und Typ-2-Diabetes.
Diagnose
Die Diagnose umfasst eine Symptombeurteilung, Blutuntersuchungen zur Bestimmung der männlichen Hormonspiegel sowie eine Ultraschalluntersuchung zur Identifizierung von Ovarialfollikeln. Es ist besonders wichtig, die Ursache von Menstruationsstörungen abzuklären, da diese Ihre Fruchtbarkeit beeinträchtigen können.
Behandlung
Obwohl es derzeit keine vollständige Heilung gibt, umfassen die Behandlungsstrategien Lebensstilanpassungen wie eine verbesserte Ernährung und regelmäßige körperliche Aktivität sowie Gewichtsmanagement. Medikamente können bei unregelmäßigen Perioden, Akne und Haarveränderungen eingesetzt werden. Bei Schwierigkeiten mit der Fruchtbarkeit kann ein laparoskopisches Ovarian Drilling empfohlen werden, um androgenbildendes Gewebe zu reduzieren.
Bei Menstruationsunregelmäßigkeiten oder PCOS-Symptomen wird eine frühzeitige Konsultation bei Fachärztinnen und Fachärzten empfohlen, um die Behandlungsergebnisse zu optimieren.
Kontaktieren Sie UCARER Women’s Health, um Ihre Beratung bei Assist. Prof. Dr. Muzaffer Uçarer zu vereinbaren.
