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Abortion
Gynäkologie

Schwangerschaftsabbruch

Facharzt: Assist. Prof. Dr. Muzaffer Uçarer — Frauenheilkunde und Geburtshilfe · IVF und Reproduktionsmedizin  ·  Zuletzt aktualisiert: June 2026
Diese Seite bietet allgemeine Informationen und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bitte besprechen Sie Ihre individuelle Situation mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Der Schwangerschaftsabbruch bezeichnet die Entfernung von Gewebe aus der Gebärmutter. Obwohl er häufig als Beendigung einer Schwangerschaft verstanden wird, dient er mehreren medizinischen Zwecken. In der Türkei ist ein legaler Schwangerschaftsabbruch bis zur 10. Schwangerschaftswoche möglich; bei medizinischer Notwendigkeit sind Ausnahmen über diesen Zeitraum hinaus zulässig.

Der Eingriff wird sowohl bei ungewollten Schwangerschaften als auch bei gewünschten Schwangerschaften mit gesundheitlichen Komplikationen durchgeführt. Medizinische Indikationen umfassen unter anderem den Herzstillstand des Fötus, die Einnahme schädlicher Medikamente während der Schwangerschaft, Strahlenexposition, eine leere Schwangerschaft (Windei) sowie Situationen, in denen die Fortsetzung der Schwangerschaft das Leben der Mutter gefährdet.

Über die Schwangerschaftsbeendigung hinaus werden Abbruchtechniken auch diagnostisch und therapeutisch eingesetzt: bei Verdickung der Gebärmutterschleimhaut, bei Verdacht auf Gebärmutterkrebs mit Notwendigkeit einer Biopsie sowie bei abnormer vaginaler Blutung, die eine Gewebeentnahme zur Diagnosestellung erfordert.

Der moderne Eingriff nutzt die Vakuumaspiration mit sterilen Einwegkanülen, die durch den Gebärmutterhals eingeführt werden. Durch Unterdruck mittels eines Karman-Injektors wird das Schwangerschaftsgewebe in etwa 5–6 Minuten abgesaugt. Diese Methode verursacht deutlich weniger Gewebeschäden als herkömmliche Kürettagetechniken.

Der Eingriff dauert in der Regel 10–15 Minuten, je nach Schwangerschaftsalter auch länger. Bei Sedierungsanästhesie erhalten Patientinnen eine Erholungszeit von 30–60 Minuten. Die Menstruation setzt typischerweise innerhalb von 30–40 Tagen nach dem Eingriff wieder ein; Abweichungen von bis zu 20 Tagen früher oder 50–60 Tagen später sind möglich.

Patientinnen sollten 4–6 Stunden vor einem Eingriff in Sedierung nüchtern bleiben, die Anreise mit einer Begleitperson organisieren und im Vorfeld auf Blutverdünner verzichten. Zur Nachsorge gehören körperliche Schonung für eine Woche, Verzicht auf Geschlechtsverkehr für zwei Wochen sowie eine Nachuntersuchung innerhalb von zwei Wochen nach dem Eingriff.

Preise

  • Bis zu 8 Wochen — €1,000
  • 9–10 Wochen — €1,200

Die Operationspreise beinhalten Beratung, Anästhesie, präoperative Untersuchungen und den Eingriff.

Unsere medizinischen Preise sind fest; Ihr genauer All-inclusive-Preis wird nach Ihrer Beratung schriftlich bestätigt. Sehen Sie unsere vollständige Preisliste →

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Hysteroskopie

Eine Hysteroskopie (Gebärmutterspiegelung) ist ein Eingriff, bei dem eine spezielle Kamera zur Untersuchung der Gebärmutter eingesetzt wird. Der Eingriff dauert in der Regel weniger als dreißig Minuten.

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Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen

In der Türkei ist ein legaler Schwangerschaftsabbruch bis zur 10. Schwangerschaftswoche möglich. Darüber hinaus ist der Eingriff nur bei dokumentierter medizinischer Notwendigkeit zulässig – etwa bei einem Risiko für die Gesundheit der Mutter oder bei einer Fehlbildung des Fötus.

Die moderne Vakuumaspiration verwendet sterile Einwegkanülen, die durch den Gebärmutterhals eingeführt werden. Durch Unterdruck wird das Schwangerschaftsgewebe in etwa 5–6 Minuten abgesaugt, was deutlich weniger Gewebeschäden verursacht als herkömmliche Methoden.

Unter Sedierungsanästhesie verspüren Patientinnen während des Eingriffs keinen Schmerz. Leichte Krämpfe für einige Stunden danach sind normal und können mit üblichen Schmerzmitteln gut behandelt werden.

Patientinnen sollten sich eine Woche lang körperlich schonen, zwei Wochen lang auf Geschlechtsverkehr verzichten und innerhalb von zwei Wochen zur Nachuntersuchung erscheinen. Blutgerinnungshemmende Medikamente sollten vor dem Eingriff abgesetzt werden.

Die Menstruation setzt in der Regel innerhalb von 30–40 Tagen nach dem Eingriff wieder ein. Abweichungen von bis zu 20 Tagen früher oder 50–60 Tagen später gelten noch als normaler Bereich.

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