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Urogynäkologische Chirurgie
Urogynäkologie

Urogynäkologische Chirurgie

Facharzt: Assist. Prof. Dr. Muzaffer Uçarer — Frauenheilkunde und Geburtshilfe · IVF und Reproduktionsmedizin  ·  Zuletzt aktualisiert: June 2026
Diese Seite bietet allgemeine Informationen und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bitte besprechen Sie Ihre individuelle Situation mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Die Urogynäkologie ist ein chirurgisches Spezialgebiet, das sich mit Erkrankungen des weiblichen Beckenbodens befasst – Beschwerden, die entstehen, wenn Muskeln, Bänder und Bindegewebe, die Blase, Gebärmutter und Darm stützen, geschwächt oder beschädigt werden. Assist. Prof. Dr. Muzaffer Uçarer bietet in der UCARER Women’s Health eine spezialisierte operative sowie konservative Behandlung des gesamten Spektrums urogynäkologischer Erkrankungen an.

Erkrankungen, die wir behandeln

Beckenorganprolaps (Senkung – Prolaps – von Blase, Gebärmutter oder Rektum), Belastungsinkontinenz (Harnverlust bei Sport, Husten oder Niesen), Dranginkontinenz und überaktive Blase, rezidivierende Harnwegsinfektionen mit struktureller Ursache, Zystozele und Rektozele sowie Scheidenstumpfprolaps nach Hysterektomie.

Operative Verfahren

Die Eingriffe werden laparoskopisch oder robotergestützt durchgeführt und bieten eine kürzere Rekonvaleszenz, weniger postoperative Schmerzen und minimale Narbenbildung. Zu den angewendeten Techniken zählen die Einlage einer suburethralen Schlinge (Midurethralschlinge) bei Belastungsinkontinenz, die laparoskopische Sakrokolpopexie bei Scheidenstumpf- oder Gebärmuttersenkung sowie die anteriore und posteriore Beckenbodenrekonstruktion.

Konservative versus operative Behandlung

Beckenbodenphysiotherapie, Blasentraining und Lebensstilanpassungen werden stets vorrangig geprüft. Eine Operation wird empfohlen, wenn konservative Maßnahmen nicht ausreichen oder die Erkrankung die Lebensqualität erheblich beeinträchtigt.

Kontaktieren Sie UCARER Women’s Health, um Ihre Sprechstunde bei Assist. Prof. Dr. Muzaffer Uçarer zu vereinbaren. Eine frühzeitige Abklärung führt zu besseren Behandlungsergebnissen.

Preise

  • TOT — €2,500–3,000
  • Zystozelen-Korrektur — €3,500
  • Rektozelen-Korrektur — €3,500

Die Operationspreise beinhalten Beratung, Anästhesie, präoperative Untersuchungen und den Eingriff.

Unsere medizinischen Preise sind fest; Ihr genauer All-inclusive-Preis wird nach Ihrer Beratung schriftlich bestätigt. Sehen Sie unsere vollständige Preisliste →

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Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen

Ein Prolaps (Senkung) entsteht, wenn die Muskeln und das Gewebe, die die Beckenorgane stützen, nachlassen und eines oder mehrere Organe – Blase, Gebärmutter oder Rektum – in die Scheide oder darüber hinaus absinken. Typische Beschwerden sind ein Schweregefühl oder das Spüren einer Vorwölbung, Probleme beim Wasserlassen sowie Beschwerden bei körperlicher Aktivität.

Nicht immer. Beckenbodenphysiotherapie, Lebensstiländerungen und Beckenbodenübungen werden stets als erste Maßnahmen in Betracht gezogen. Eine Operation wird empfohlen, wenn die konservative Behandlung keinen ausreichenden Erfolg zeigt oder die Lebensqualität erheblich beeinträchtigt ist.

Dabei handelt es sich um einen minimal-invasiven Eingriff, bei dem die normale Position des Scheidenstumpfes mithilfe eines feinen Netzes wiederhergestellt wird, das am Kreuzbein (Sakrum) befestigt wird. Das Verfahren bietet ausgezeichnete Langzeitergebnisse bei minimaler Narbenbildung und einer kürzeren Erholungszeit im Vergleich zur offenen Operation.

Zu den konservativen Optionen zählen Beckenbodenübungen und Blasentraining. Sind diese nicht ausreichend, bietet eine suburethrale Schlinge (TVT oder TOT) – ein kurzer, minimal-invasiver Eingriff – bei den meisten Patientinnen eine zuverlässige langfristige Kontinenz.

Bei laparoskopischen Eingriffen sind in der Regel 1–2 Übernachtungen im Krankenhaus erforderlich, und leichte Alltagsaktivitäten können nach etwa 2–3 Wochen wieder aufgenommen werden. Die vollständige Genesung, einschließlich der Rückkehr zu anstrengenden sportlichen Aktivitäten, dauert üblicherweise 6–8 Wochen.

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