Der Transfer aufgetauter Embryonen (FET – Frozen Embryo Transfer) ist ein Verfahren, bei dem Embryonen, die während eines IVF-Zyklus (In-vitro-Fertilisation) kryokonserviert wurden, in einem späteren Zyklus aufgetaut und in die Gebärmutter übertragen werden. Der FET bietet Paaren eine zusätzliche Möglichkeit, mit einer einzigen Eizellentnahme eine Schwangerschaft zu erzielen — ohne den vollständigen Stimulationsprozess zu wiederholen.
Warum FET wählen?
Der FET wird empfohlen, wenn nach einem Frischzyklus noch Embryonen guter Qualität vorhanden sind, wenn der Frischzyklus aufgrund eines ovariellen Überstimulationssyndroms (OHSS) oder von Problemen mit der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) abgebrochen wurde, oder wenn ein Paar seinen Kinderwunsch zu einem späteren Zeitpunkt erfüllen möchte.
Der FET-Ablauf
Die Gebärmutterschleimhaut wird entweder auf natürlichem Weg oder mit Hormonunterstützung vorbereitet. Sobald die Schleimhaut die optimale Dicke erreicht hat (in der Regel 7 mm oder mehr), wird der Embryo aufgetaut, auf seine Entwicklungsfähigkeit beurteilt und unter Ultraschallkontrolle mithilfe eines feinen Katheters übertragen. Der Eingriff dauert 15–20 Minuten und erfordert keine Narkose.
Erfolgsraten
In einem gut ausgestatteten Labor überleben 75–80 % der kryokonservierten Embryonen das Auftauen. Die Schwangerschaftsraten beim FET sind mit denen bei Frischtransfers vergleichbar — und übertreffen diese in einigen Fällen sogar, da die Gebärmutter nach einem Erholungszyklus oft empfänglicher ist.
Preise
- Innerhalb von 1 Jahr nach dem Einfrieren — €900
- Nach 1 Jahr — €1,750
Unsere medizinischen Preise sind fest; Ihr genauer All-inclusive-Preis wird nach Ihrer Beratung schriftlich bestätigt. Sehen Sie unsere vollständige Preisliste →
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