Medizinisch geprüft von Op. Dr. Muzaffer Uçarer — Gynäkologie & Geburtshilfe, IVF. Mitglied von ESHRE, ÜTCD und TJOD. Zuletzt aktualisiert: 2026-06-29.
Die künstliche Befruchtung (IVF — In-vitro-Fertilisation) ist eine Kinderwunschbehandlung für Fälle, in denen auf natürlichem Weg keine Schwangerschaft eintritt. Dabei wird eine der Frau entnommene Eizelle mit den Samenzellen des Mannes im Labor befruchtet, und der entstandene Embryo wird anschließend in die Gebärmutter der werdenden Mutter übertragen. Der gesamte Prozess dauert im Durchschnitt 4–6 Wochen und wird individuell geplant. In diesem Leitfaden erklären wir evidenzbasiert, was eine künstliche Befruchtung ist, für wen sie geeignet ist, wie sie Schritt für Schritt abläuft, wie lange sie dauert, wie hoch die Erfolgsraten sind und welche Risiken bestehen können.
Was ist eine künstliche Befruchtung (IVF)?
Die künstliche Befruchtung ist ein Behandlungsverfahren, bei dem Eizelle und Samenzelle außerhalb des Körpers, unter kontrollierten Laborbedingungen, zusammengebracht und befruchtet werden. Der Ausdruck „in vitro" (im Glas / im Labor) bedeutet, dass die Befruchtung nicht in der Gebärmutter, sondern im Embryologielabor stattfindet. Der durch die Befruchtung entstehende Embryo wird einige Tage im Labor beobachtet und im geeigneten Stadium mit einem dünnen Katheter in die Gebärmutter übertragen. Die IVF ist bei zahlreichen Ursachen der Unfruchtbarkeit (Infertilität) — sowohl bei der Frau als auch beim Mann — eine etablierte Option und weltweit die am häufigsten angewandte und am besten wissenschaftlich belegte Methode der assistierten Reproduktion.
Was ist Unfruchtbarkeit (Infertilität) und für wen ist die künstliche Befruchtung geeignet?
Von Unfruchtbarkeit (Infertilität) spricht man, wenn trotz ungeschütztem und regelmäßigem Geschlechtsverkehr innerhalb eines Jahres (bei Frauen über 35 Jahren innerhalb von 6 Monaten) keine Schwangerschaft eintritt. Die Ursache liegt etwa zu einem Drittel bei der Frau, zu einem Drittel beim Mann; beim verbleibenden Drittel sind beide Partner betroffen oder die Ursache bleibt ungeklärt.
H3 Ursachen bei der Frau: verschlossene/geschädigte Eileiter, Störungen des Eisprungs (z. B. PCOS), Endometriose, verminderte Eierstockreserve, Probleme an der Gebärmutter oder durch Myome.
H3 Ursachen beim Mann: geringe Spermienzahl/-beweglichkeit, Fehlbildungen der Spermien, Azoospermie (keine Spermien im Ejakulat).
H3 Unerklärte Unfruchtbarkeit: ausbleibende Schwangerschaft, obwohl alle Untersuchungsergebnisse normal sind.
Nach medizinischer Abklärung wird eine künstliche Befruchtung in der Regel in folgenden Fällen empfohlen:
- Verschlossene oder entfernte Eileiter
- Mittelschwere bis schwere männliche Unfruchtbarkeit (meist mit Mikroinjektion/ICSI)
- Ausbleibender Erfolg von Eisprungbehandlung oder Insemination (IUI)
- Fortgeschrittenes Alter der Frau oder verminderte Eierstockreserve
- Endometriose und unerklärte Unfruchtbarkeit
Ob die künstliche Befruchtung für Sie die richtige Wahl ist, entscheiden Sie gemeinsam mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt — unter Berücksichtigung Ihrer Vorgeschichte, Ihrer Untersuchungsergebnisse und Ihrer Ziele.
Vor der künstlichen Befruchtung: Welche Untersuchungen werden durchgeführt?
Vor Behandlungsbeginn wird die Situation des Paares ausführlich beurteilt: Hormonuntersuchungen (AMH, FSH, LH, Estradiol), die Beurteilung der Eierstockreserve und der Gebärmutter per Ultraschall, beim Mann eine Samenanalyse (Spermiogramm) sowie bei Bedarf eine Gebärmutterdarstellung/Hysteroskopie und genetische bzw. Infektionsscreenings. Diese Abklärung ermöglicht es, das Behandlungsprotokoll individuell zu planen.
Wie läuft die künstliche Befruchtung ab? Die Schritte (Schritt für Schritt)
Die künstliche Befruchtung ist ein schrittweiser Prozess. Jeder Schritt wird nach der medizinischen Abklärung an Ihre individuelle Situation angepasst.
H3 1. Stimulation der Eierstöcke (Ovulationsinduktion): Mit täglichen Hormonspritzen werden die Eierstöcke angeregt, mehrere reife Eizellen heranreifen zu lassen. In dieser Phase wird die Eizellentwicklung engmaschig per Ultraschall und Hormonbestimmung (Blutuntersuchung) überwacht (~8–14 Tage).
H3 2. Auslösespritze und Eizellentnahme (OPU): Sobald die Eizellen reif sind, wird die „Auslösespritze" gegeben; etwa 36 Stunden später werden die Eizellen unter leichter Sedierung/Narkose und Ultraschallkontrolle mit einer dünnen Nadel gewonnen (kurzer Eingriff von ~15–20 Min.).
H3 3. Spermienaufbereitung und Befruchtung: Die am selben Tag gewonnenen Spermien werden im Labor aufbereitet. Die Befruchtung erfolgt entweder durch die klassische IVF (Eizelle und Spermien werden zusammengebracht) oder durch die Mikroinjektion (ICSI) (eine einzelne Samenzelle wird direkt in die Eizelle eingebracht). (Mehr dazu in unserem Leitfaden zur Mikroinjektion (ICSI) → /de/icsi-mikroinjektion/)
H3 4. Embryonalentwicklung (Laborkultur): Die befruchteten Eizellen werden 3–5 Tage im Embryologielabor beobachtet; Zellteilung und Qualität werden beurteilt (Blastozystenstadium = Tag 5–6).
H3 5. Embryotransfer: Der Embryo bester Qualität wird mit einem dünnen Katheter, in der Regel ohne Narkose, in die Gebärmutter eingesetzt. Um das Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft zu senken, ist der Single-Embryo-Transfer heute der moderne Standard. Verbleibende Embryonen guter Qualität können eingefroren (Kryotransfer, FET) und bei späteren Transfers verwendet werden. (Siehe unseren Leitfaden zum Einfrieren von Eizellen und Embryonen → /de/eizellen-einfrieren/)
H3 6. Wartezeit und Schwangerschaftstest: Etwa 10–14 Tage nach dem Transfer wird die Schwangerschaft mit einer Blutuntersuchung (Beta-hCG) festgestellt.
Wie viele Tage/Wochen dauert eine künstliche Befruchtung?
| Phase | Ungefähre Dauer |
|---|---|
| Vorbereitung und Untersuchungen | ~1 Woche |
| Stimulation der Eierstöcke | 8–14 Tage |
| Eizellentnahme und Befruchtung | 1–2 Tage |
| Embryonalentwicklung und Transfer | 3–5 Tage |
| Wartezeit und Schwangerschaftstest | 10–14 Tage |
| Gesamt (ungefähr) | 4–6 Wochen |
Ihr persönlicher Zeitplan wird bei Ihrer Erstuntersuchung erläutert.
Der Unterschied zwischen klassischer IVF und Mikroinjektion (ICSI)
Bei der klassischen IVF wird eine Vielzahl aufbereiteter Spermien neben die Eizelle gegeben, und es wird abgewartet, dass die Befruchtung von selbst erfolgt. Bei der Mikroinjektion (ICSI) hingegen wird eine einzelne gesunde Samenzelle unter dem Mikroskop direkt in die Eizelle eingebracht; dieses Verfahren wird besonders bei männlicher Unfruchtbarkeit bevorzugt. Die ICSI ist der IVF nicht in jedem Fall „überlegen" — die Wahl des Verfahrens wird individuell anhand der Spermienparameter und der bisherigen Befruchtungsgeschichte getroffen. (Mehr dazu: Leitfaden zur Mikroinjektion (ICSI) → /de/icsi-mikroinjektion/)
Bei der künstlichen Befruchtung verwendete Medikamente
Die wichtigsten in der Behandlung verwendeten Medikamentengruppen:
- Gonadotropine (FSH/LH): stimulieren die Eierstöcke und fördern die Entwicklung mehrerer Eizellen.
- GnRH-Agonisten/-Antagonisten: verhindern einen vorzeitigen (verfrühten) Eisprung.
- Auslösespritze (hCG oder GnRH-Agonist): abschließende Reifung der Eizellen vor der Entnahme.
- Progesteron: unterstützt nach dem Transfer die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium).
Medikamententyp, Dosis und Protokoll (Antagonisten-, Lang-/Kurzprotokoll usw.) werden individuell an das Alter, die Eierstockreserve und das frühere Ansprechen der Patientin angepasst. Die Medikamente werden unter ärztlicher Aufsicht verabreicht, meist als kurzzeitige Spritzen zu Hause.
Erfolgsraten der künstlichen Befruchtung — nach Alter und nach internationalen Daten
Wir veröffentlichen keine erfundenen klinikspezifischen Prozentwerte. Stattdessen geben wir die Erfolgsraten wieder, die von den großen internationalen Registern berichtet werden, damit Sie realistische Erwartungen entwickeln können. Unser klinisches Vorgehen folgt internationalen Standards (ESHRE), und die Ergebnisse stehen im Einklang mit diesen veröffentlichten, altersabhängigen Zahlen.
Das Alter ist der mit Abstand wichtigste Einzelfaktor für den Erfolg einer künstlichen Befruchtung. Zwei ehrliche Punkte, die man verstehen sollte:
- Pro Embryotransfer (ein Transfer): Im Vereinigten Königreich (HFEA, 2024) lag die durchschnittliche Lebendgeburtenrate pro übertragenem Embryo bei 30 %, mit einer Spanne von 38 % im Alter von 18–34 Jahren bis hinab zu 8 % im Alter von 43–44 Jahren.¹ In ganz Europa (ESHRE/EIM, Daten von 2022) betrug die Schwangerschaftsrate pro Transfer etwa 33 % bei IVF und 33 % bei ICSI, bei Kryotransfers hingegen 37 %.²
- Kumulativ, pro Patientin (mit eigenen Eizellen, mehrere Zyklen zusammengefasst): US-Registerdaten (SART/CDC) berichten von rund 69 % unter 35 Jahren, 59 % im Alter von 35–37, 43 % im Alter von 38–40, 24 % im Alter von 41–42 und 8 % ab 43 Jahren.³
Transparenzhinweis: Die Rate „pro Transfer" und die „kumulative" Rate sind nicht dasselbe; einen einzelnen Prozentwert ohne Kontext anzugeben, ist irreführend. Es handelt sich um Bevölkerungszahlen (Populationsdaten) aus großen Registern, keine Versprechen über ein individuelles Ergebnis. Ihre persönliche Chance hängt von Alter, Eizell-/Samenzellqualität, Diagnose und weiteren Faktoren ab — Ihre Ärztin oder Ihr Arzt wird mit Ihnen eine realistische Einschätzung für Ihre Situation besprechen.
Quellen: ¹ HFEA, Fertility treatment 2024: trends and figures. ² ESHRE/EIM, ART in Europe (Daten von 2022). ³ SART/CDC US-ART-Register. Links im Abschnitt „Quellen" unten.
Faktoren, die den Erfolg der künstlichen Befruchtung beeinflussen
Das Alter der Frau und die Eierstockreserve, die Spermienqualität, die Embryoqualität, die Gesundheit von Gebärmutter und Endometrium, Dauer/Ursache der Unfruchtbarkeit, der Lebensstil (Rauchen, Gewicht, Alkohol) sowie das angewandte Protokoll und die Laborqualität beeinflussen den Erfolg. Der Verzicht auf das Rauchen und das Erreichen eines gesunden Körpergewichts sind wichtige, vom Patienten selbst beeinflussbare Faktoren, die den Erfolg fördern.
Risiken und Nebenwirkungen der künstlichen Befruchtung (auf Wettbewerberseiten nicht vorhanden — unser Vertrauensvorsprung)
Die künstliche Befruchtung ist insgesamt eine sichere Behandlung; dennoch gibt es mögliche Risiken, die man kennen sollte:
- Ovarielles Hyperstimulationssyndrom (OHSS): Überstimulation der Eierstöcke; durch moderne Antagonisten-Protokolle und engmaschige Überwachung ist das Risiko deutlich gesunken.
- Mehrlingsschwangerschaft: Risiko von Zwillingen/Drillingen bei Übertragung mehrerer Embryonen — der Single-Embryo-Transfer minimiert dieses Risiko.
- Eileiterschwangerschaft (ektope Schwangerschaft): mit geringer Wahrscheinlichkeit möglich; durch frühzeitige Kontrolle gut beherrschbar.
- Seltene Blutungen/Infektionen infolge der Eizellentnahme, vorübergehende Blähungen/Empfindlichkeit durch die Spritzen, vorübergehende Stimmungsschwankungen durch hormonelle Schwankungen.
Diese Risiken werden durch ein erfahrenes Team und ein individuelles Protokoll geringgehalten; jegliche Beschwerden sollten Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt mitgeteilt werden.
Worauf ist nach dem Embryotransfer zu achten?
Nach dem Transfer wird empfohlen, anstrengende körperliche Betätigung und übermäßige Erschöpfung zu vermeiden, die vom Arzt verordnete Progesteronunterstützung regelmäßig anzuwenden und bis zum Schwangerschaftstest eine ruhige Phase einzulegen. Bettruhe ist nicht zwingend erforderlich; der Alltag kann in der Regel fortgeführt werden. Bei Blutungen, starken Schmerzen oder übermäßigen Blähungen sollte das Zentrum kontaktiert werden.
Der Weg der künstlichen Befruchtung bei UCARER Women's Health
Bei UCARER Women's Health (Uçarer Kadın Sağlığı, Istanbul, Bahçeşehir) wird der Weg der künstlichen Befruchtung von der Erstberatung bis zum Schwangerschaftstest individuell und transparent geplant.
- Erstuntersuchung (persönlich oder online) — Durchsicht Ihrer Vorgeschichte und etwaiger früherer Behandlungen.
- Individueller Plan — Untersuchungen, Protokoll und Zeitplan werden klar erläutert.
- Behandlung in Istanbul — die operativen und laborbezogenen Schritte werden in dem mit uns kooperierenden Acıbadem-Krankenhausnetzwerk durchgeführt (eine international anerkannte, JCI-akkreditierte Gruppe — wir arbeiten in Zusammenarbeit; UCARER beansprucht keine eigene JCI-Akkreditierung).
- Mehrsprachige Betreuung — auf Englisch, Türkisch, Deutsch, Französisch, Arabisch, Russisch und Persisch.
Op. Dr. Muzaffer Uçarer ist Mitglied der ESHRE (European Society of Human Reproduction and Embryology), der Türkischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin und -chirurgie (ÜTCD) und der Türkischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (TJOD). Unsere Praxis ist Inhaberin des Zertifikats für internationalen Gesundheitstourismus des Gesundheitsministeriums der Republik Türkei.
(Behandlungsplan und Kosten werden in einem persönlichen Gespräch besprochen.)
Zusatzleistungen bei der künstlichen Befruchtung (PGT, IMSI, Assisted Hatching, ERA) — Wann sind sie sinnvoll?
Zusatzleistungen (Add-ons) sind zusätzliche Techniken, die nicht routinemäßig, sondern nur bei einer klinischen Indikation eingesetzt werden. Beispiele: PGT zur genetischen Untersuchung; IMSI/PICSI zur erweiterten Spermienauswahl; Assisted Hatching (unterstütztes Schlüpfen); und ERA bei wiederholtem Einnistungsversagen. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt empfiehlt eine Zusatzleistung nur dann, wenn die Evidenz zeigt, dass sie Ihnen einen konkreten Nutzen bringen kann — so werden teure oder unnötige Eingriffe vermieden.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
1. Ist die künstliche Befruchtung schmerzhaft?
Die Spritzen sind dünn und nur kurzzeitig anzuwenden; die Eizellentnahme erfolgt unter leichter Sedierung/Narkose, und der Embryotransfer ist in der Regel schmerzfrei.
2. Nach wie vielen Versuchen klappt eine künstliche Befruchtung?
Das ist individuell verschieden; bei jungen Paaren ist die kumulative Chance mehrerer Versuche höher als die eines einzelnen Versuchs. Es ist nicht seriös, eine einzelne Garantiezahl zu nennen (siehe den Abschnitt zu den Erfolgsraten weiter oben).
3. Wird ein Embryo oder werden mehrere Embryonen übertragen?
Um das Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft zu senken, ist der Single-Embryo-Transfer heute der moderne Standard. Die Entscheidung wird gemeinsam mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt getroffen.
4. Was ist der Unterschied zwischen IVF und Mikroinjektion (ICSI)?
Bei der Standard-IVF werden Eizelle und Spermien zusammengebracht, und die Befruchtung erfolgt von selbst. Bei der ICSI wird eine einzelne Samenzelle direkt in die Eizelle injiziert — meist bei männlicher Unfruchtbarkeit angewendet.
5. Hängt der Erfolg vom Alter ab?
Ja — das Alter ist der wichtigste Faktor. Mit zunehmendem Alter der Frau nehmen Anzahl/Qualität der Eizellen ab, und der Erfolg sinkt; deshalb ist eine frühzeitige Abklärung wichtig.
6. Wie lange dauert ein Zyklus der künstlichen Befruchtung?
Vom Beginn der ovariellen Stimulation bis zum Schwangerschaftstest dauert ein typischer Zyklus etwa 4–6 Wochen.
7. Ist nach dem Transfer Bettruhe erforderlich?
Nein; der Alltag kann in der Regel fortgeführt werden, schwere Aktivitäten sollten vermieden werden.
8. Können eingefrorene Embryonen verwendet werden?
Ja; Embryonen guter Qualität können eingefroren (FET) und bei späteren Transfers verwendet werden.
9. Kann ich eine Beratung haben, bevor ich nach Istanbul reise?
Ja. Vor Ihrer Anreise bieten wir eine erste Online-Beratung in Ihrer Sprache an.
Kosten & Ablauf für internationale Patientinnen
Wenn Sie eine IVF im Ausland erwägen, zählen zwei Dinge: planbare Gesamtkosten und möglichst wenige Reisen. Bei UCARER erhalten Sie die Kosten vorab schriftlich, und die meisten Zyklen werden in einer einzigen Reise nach Istanbul abgeschlossen. Eine detaillierte Aufstellung finden Sie in unserem IVF-Kostenratgeber und in der vollständigen Preisliste.
Gesamtkosten richtig vergleichen
Ein aussagekräftiger Kostenvergleich betrachtet nicht den Einzelpreis, sondern die Gesamtkosten bis zum Ergebnis: Medikamente, Labor, Zusatzverfahren, Anreise und Unterkunft. In Istanbul lassen sich diese Schritte meist in einer einzigen Reise bündeln, und Sie erhalten die Summe vorab schriftlich. Rechnen Sie bei jedem Angebot — im In- und Ausland — die vollständigen Kosten pro abgeschlossenem Zyklus zusammen, damit Sie Äpfel mit Äpfeln vergleichen.
Hinweis: Für den Doppelhaushalt 2026–2027 hat das Land Berlin die bisherige Landesförderung des 2. und 3. IVF-/ICSI-Zyklus ausgesetzt; neue Förderanträge werden derzeit nicht angenommen (Quelle: Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin, Stand: Juli 2026). Für viele Patientinnen steigt damit der Eigenanteil — ein Grund mehr, die Gesamtkosten einer Behandlung realistisch zu vergleichen.
Quellen (auf der Seite angezeigt, mit externen Links)
- HFEA — Fertility treatment 2024: trends and figures. https://www.hfea.gov.uk/about-us/publications/research-and-data/fertility-treatment-2024-trends-and-figures
- ESHRE / European IVF Monitoring (EIM) — ART in Europe (Daten von 2022). https://www.focusonreproduction.eu/press-releases/ivf-and-iui-pregnancy-rates-remain-stable-across-europedespite-an-increasing-uptake-of-single-embryo-transfer/
- SART / CDC — nationale US-ART-Zusammenfassung (kumulative Lebendgeburtenrate nach Alter).
Verfasst für UCARER Women's Health. Medizinisch geprüft von Op. Dr. Muzaffer Uçarer — Mitglied der ESHRE, ÜTCD und TJOD. Datum der letzten Prüfung: 2026-06-29. Diese Seite dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche ärztliche Beratung.
