Vaginale Senkung (Prolaps) ist ein sehr häufiges Krankheitsbild, das besonders Frauen betrifft, die entbunden haben. Etwa die Hälfte aller Mütter erlebt in einem gewissen Grad einen Beckenorganprolaps. Obwohl eine Behandlung nicht immer erforderlich ist, sollten Sie eine Gynäkologin oder einen Gynäkologen aufsuchen, wenn Sie den Verdacht auf eine vaginale Senkung haben oder Beschwerden verspüren.
Was verursacht eine Senkung (Prolaps)?
Ein Prolaps entsteht, wenn das Stützgewebe Ihrer Beckenorgane zu schwach wird. Die Organe können dann aus ihrer normalen Position gleiten und in Richtung Scheide absinken. In schweren Fällen ist eine durch diese Organe gebildete Vorwölbung außerhalb des Körpers sichtbar. Ein Prolaps kann die Harnblase, die Gebärmutter, den Gebärmutterhals und den Darm betreffen.
Zu den Risikofaktoren zählen höheres Lebensalter, Geburtsvorgeschichte, Übergewicht, Myome (Gebärmuttermyome) oder Eierstockzysten (Ovarialzysten), frühere Beckenoperationen wie eine Hysterektomie oder Gebärmutterentfernung, chronische Belastung durch körperliche Arbeit oder Verstopfung sowie gewebsschwächende Erkrankungen wie Gelenküberbeweglichkeit.
Symptome
Symptome können sein: das Gefühl, dass etwas in die Scheide herabsinkt, sichtbare Vorwölbungen, ein Fremdkörpergefühl in oder um die Scheide, sexuelle Beschwerden sowie Harnwegsprobleme wie veränderte Miktionshäufigkeit oder Harnverlust. Manche Senkungen verursachen jedoch keinerlei wahrnehmbare Beschwerden und werden erst bei einer routinemäßigen gynäkologischen Untersuchung entdeckt.
Diagnose
Die Diagnose erfolgt in der Regel durch eine einfache gynäkologische Untersuchung, bei der die Ärztin oder der Arzt die Beschwerden erhebt und eine interne Beckenuntersuchung durchführt, um auf Vorwölbungen oder Senkungen zu prüfen.
Behandlungsoptionen
Zu den Behandlungsoptionen gehören ein vaginales Pessar zur Unterstützung des abgesenkten Organs, ein operativer Eingriff, eine Gebärmutterentfernung bei Gebärmuttervorfall sowie Maßnahmen zur Lebensstiländerung, darunter Gewichtsreduktion, ballaststoffreiche Ernährung, Vermeiden schwerer Lasten und Beckenbodenübungen.
Preise
- Zystozelen-Korrektur — €3,500
- Rektozelen-Korrektur — €3,500
Die Operationspreise beinhalten Beratung, Anästhesie, präoperative Untersuchungen und den Eingriff.
Unsere medizinischen Preise sind fest; Ihr genauer All-inclusive-Preis wird nach Ihrer Beratung schriftlich bestätigt. Sehen Sie unsere vollständige Preisliste →
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