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Gynecological Examination
Gynäkologie

Gynäkologische Untersuchung

Facharzt: Assist. Prof. Dr. Muzaffer Uçarer — Frauenheilkunde und Geburtshilfe · IVF und Reproduktionsmedizin  ·  Zuletzt aktualisiert: June 2026
Diese Seite bietet allgemeine Informationen und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bitte besprechen Sie Ihre individuelle Situation mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Eine gynäkologische Untersuchung ist ein wesentlicher Bestandteil der Frauengesundheit. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen ermöglichen es medizinischen Fachkräften, potenzielle Gesundheitsprobleme frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln.

Die gynäkologische Untersuchung erfüllt mehrere wichtige Funktionen. Sie hilft dabei, Gesundheitsprobleme frühzeitig zu entdecken und ermöglicht so eine rechtzeitige Behandlung von Erkrankungen wie gynäkologischen Beschwerden und sexuell übertragbaren Infektionen (STI). Eine frühzeitige Intervention kann das Risiko schwerwiegender Komplikationen erheblich verringern.

Regelmäßige gynäkologische Untersuchungen werden für alle Frauen empfohlen, auch ohne konkrete Beschwerden. Diese Untersuchungen umfassen in der Regel:

Gebärmutterhalskrebs-Screening (Zervixkarzinom-Früherkennung)

Ein Zellabstrich (Pap-Abstrich) erkennt veränderte Zellen, die sich zu Gebärmutterhalskrebs entwickeln könnten. Frauen im Alter von 25 bis 65 Jahren sollten regelmäßige Pap-Abstrich-Untersuchungen durchführen lassen.

STI-Screening (Sexuell übertragbare Infektionen)

Ein Screening auf Infektionen wie Chlamydien, Gonorrhö und Syphilis wird für alle sexuell aktiven Frauen empfohlen.

Allgemeine Beurteilung der reproduktiven Gesundheit

Umfassende Untersuchungen für Frauen im gebärfähigen Alter beinhalten einen Zellabstrich, ein STI-Screening sowie eine Beckenuntersuchung.

Die Untersuchung kann äußere und innere Beurteilungen umfassen, um Anzeichen von Infektionen oder anderen gynäkologischen Beschwerden abzuklären. Die Untersuchungsverfahren richten sich nach der individuellen Krankengeschichte und den Empfehlungen der behandelnden Ärztin bzw. des behandelnden Arztes.

Nach der Untersuchung sind bei den meisten Frauen keine weiteren Eingriffe erforderlich. Auffällige Befunde können jedoch eine Kolposkopie (Untersuchung des Gebärmutterhalses), eine Antibiotikatherapie bei Infektionen oder weiterführende diagnostische Tests notwendig machen.

Preise

  • €600

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Gynäkologie

Kolposkopie

Eine Kolposkopie ist ein Eingriff, bei dem ein spezielles Instrument den Gebärmutterhals untersucht. Sie wird typischerweise nach einem auffälligen Zellabstrich (Pap-Abstrich) durchgeführt.

Mehr erfahren — Kolposkopie

Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen

Eine Standarduntersuchung beinhaltet die Erhebung der Krankengeschichte, eine Bauchuntersuchung, eine Beckenuntersuchung (Spekulumuntersuchung und bimanueller Tastbefund), einen Zellabstrich (Pap-Abstrich, sofern fällig) sowie einen transvaginalen Ultraschall. Der Umfang der Untersuchung wird individuell auf Ihre Beschwerden und Ihr Alter abgestimmt.

Jährliche gynäkologische Vorsorgeuntersuchungen werden für alle sexuell aktiven Frauen empfohlen. Der Zellabstrich (Pap-Abstrich) wird in der Regel alle 3 Jahre durchgeführt (oder alle 5 Jahre in Kombination mit einem HPV-Test). Abhängig von Ihrer persönlichen Krankengeschichte oder familiären Vorbelastung können engmaschigere Kontrollen ratsam sein.

Eine routinemäßige Untersuchung sollte nicht nennenswert schmerzhaft sein. Bei der Spekulumuntersuchung und dem Abstrich kann ein leichtes Unbehagen auftreten. Falls Sie bereits früher Beschwerden bei einer Untersuchung erlebt haben, teilen Sie uns dies bitte mit — wir passen die Untersuchung so an, dass Sie sich so wohl wie möglich fühlen.

Ein Zellabstrich (Pap-Abstrich) sollte idealerweise nicht während der Menstruation durchgeführt werden, da dies das Ergebnis beeinflussen kann. Ultraschalluntersuchungen und Beratungsgespräche können zu jedem Zeitpunkt des Zyklus stattfinden. Wir beraten Sie gerne bei der Terminvereinbarung zur optimalen Planung.

Bei einem transvaginalen Ultraschall wird ein kleiner Schallkopf sanft in die Scheide eingeführt, um detaillierte Aufnahmen der Gebärmutter und der Eierstöcke zu erstellen. Diese Methode liefert eine wesentlich höhere Bildauflösung als der abdominale Ultraschall und ist ein routinemäßiger Bestandteil unserer gynäkologischen Untersuchungen.

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