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Ovarian Cysts Removal Surgery & Recovery
Gynäkologie

Operative Entfernung von Eierstockzysten & Genesung

Facharzt: Assist. Prof. Dr. Muzaffer Uçarer — Frauenheilkunde und Geburtshilfe · IVF und Reproduktionsmedizin  ·  Zuletzt aktualisiert: June 2026
Diese Seite bietet allgemeine Informationen und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bitte besprechen Sie Ihre individuelle Situation mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Eine Zyste ist ein kleiner, flüssigkeitsgefüllter Sack, der sich an Ihrem Eierstock bilden kann. Obwohl Eierstockzysten (Ovarialzysten) in der Regel harmlos sind, kann eine Behandlung erforderlich sein, wenn die Zysten Schmerzen oder andere Beschwerden verursachen.

Ursachen von Eierstockzysten

Eierstockzysten treten in zwei verschiedenen Formen auf. Die häufigste Form sind funktionelle Ovarialzysten, die im Rahmen des Menstruationszyklus entstehen, wenn sich Follikel auf die Freisetzung von Eizellen zur Befruchtung vorbereiten. Ein Follikel, der nicht ordnungsgemäß heranreift, kann anschwellen und sich zu einer Zyste entwickeln. Funktionelle Zysten sind in der Regel harmlos und verschwinden von selbst.

Pathologische Eierstockzysten entstehen, wenn Zellen in den Eierstöcken beginnen, sich abnormal zu vermehren. Pathologische Zysten sind selten, jedoch besteht das Risiko, dass sie sich bösartig verändern können, weshalb eine Entfernung notwendig sein kann.

Symptome von Eierstockzysten

Die meisten Eierstockzysten sind klein und harmlos. Es ist möglich, dass Sie nichts von einer Zyste bemerken, bis sie platzt oder so groß wird, dass sie die Blutversorgung Ihrer Eierstöcke beeinträchtigt. In diesem Fall können Sie Beckenschmerzen, Beschwerden beim Geschlechtsverkehr, Veränderungen des Menstruationszyklus, Blähungen, häufigen Harndrang oder Schwierigkeiten beim Entleeren des Darms erleben.

Diagnose von Eierstockzysten

Die Gynäkologin bzw. der Gynäkologe kann nach Ihren Beschwerden fragen, einen Ultraschall zur Darstellung der Zysten veranlassen und eine Blutuntersuchung zur Messung chemischer Werte durchführen. In seltenen Fällen können zusätzliche Untersuchungen erforderlich sein, um einen Eierstockkrebs auszuschließen.

Behandlungsmöglichkeiten bei Eierstockzysten

Zu den Behandlungsmöglichkeiten zählen die regelmäßige Überwachung mittels Ultraschall, wenn keine Beschwerden vorliegen, die operative Entfernung bei symptomatischen oder potenziell bösartigen Zysten sowie die Behandlung der zugrundeliegenden Erkrankungen wie Endometriose oder des polyzystischen Ovarialsyndroms (PCOS).

Preise

  • Offene Operation — €3,000–3,500
  • Laparoskopisch — €3,500–4,000

Die Operationspreise beinhalten Beratung, Anästhesie, präoperative Untersuchungen und den Eingriff.

Unsere medizinischen Preise sind fest; Ihr genauer All-inclusive-Preis wird nach Ihrer Beratung schriftlich bestätigt. Sehen Sie unsere vollständige Preisliste →

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Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen

Zu den häufigen Arten zählen funktionelle Zysten (Follikelzysten, Corpus-luteum-Zysten — bilden sich in der Regel ohne Behandlung zurück), Endometriome (Schokoladenzysten infolge einer Endometriose), Dermoidzysten (Teratome, die Gewebe wie Haare oder Haut enthalten) sowie Zystadenome. Polyzystisch erscheinende Eierstöcke sind eine eigene Kategorie und stehen im Zusammenhang mit dem PCOS (polyzystischen Ovarialsyndrom).

Eine Operation wird in Betracht gezogen, wenn eine Zyste groß ist (in der Regel ab 5–7 cm), über einen Beobachtungszeitraum von 2–3 Monaten hinaus bestehen bleibt, im Ultraschall auffällige Merkmale aufweist, ausgeprägte Beschwerden verursacht (Schmerzen, Druckgefühl) oder mit veränderten Tumormarkern einhergeht.

Ja, in den meisten Fällen. Die laparoskopische Zystektomie (Schlüsselloch-Entfernung) ist das Standardverfahren — sie schont das gesunde Eierstockgewebe, verkürzt die Erholungszeit und minimiert die Narbenbildung. Offene Operationen sind größeren oder komplexen Zysten vorbehalten.

Eine sorgfältig durchgeführte laparoskopische Zystektomie erhält so viel gesundes Eierstockgewebe wie möglich. Bei Endometriomen besteht ein geringes Risiko einer Verringerung der ovariellen Reserve — dieses Risiko wird sorgfältig gegen den Nutzen der Behandlung abgewogen, insbesondere vor einer IVF-Behandlung (In-vitro-Fertilisation).

Die meisten Patientinnen können noch am selben Tag oder nach einer Übernachtung nach Hause entlassen werden. Leichte Alltagsaktivitäten können innerhalb einer Woche wieder aufgenommen werden. Die vollständige Erholung einschließlich der Rückkehr zum Sport dauert 2–4 Wochen. Die Wunden sind klein, und die Beschwerden lassen sich in der Regel gut mit handelsüblichen Schmerzmitteln lindern.

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