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ICSI / Microinjection
Künstliche Befruchtung (IVF)

ICSI / Mikroinjektion

Facharzt: Assist. Prof. Dr. Muzaffer Uçarer — Frauenheilkunde und Geburtshilfe · IVF und Reproduktionsmedizin  ·  Zuletzt aktualisiert: June 2026
Diese Seite bietet allgemeine Informationen und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bitte besprechen Sie Ihre individuelle Situation mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Die ICSI (Intrazytoplasmatische Spermieninjektion) ist eine fortgeschrittene Labortechnik, bei der ein einzelnes, sorgfältig ausgewähltes Spermium unter dem Hochvergrößerungsmikroskop direkt in eine reife Eizelle injiziert wird. Bei der konventionellen IVF werden Eizelle und Spermien zusammengegeben, damit die Befruchtung natürlich erfolgt; bei der ICSI wird die Befruchtung durch einen erfahrenen Embryologen kontrolliert herbeigeführt. Die ICSI ist die Standardlösung für Paare mit männlicher Subfertilität.

Wichtige Informationen

  • ICSI ist bei männlicher Subfertilität (niedrige Spermienzahl/-motilität, anormale Morphologie, operativ gewonnene Spermien) und nach vorausgegangenem Befruchtungsversagen erforderlich.
  • Liegt kein männlicher Faktor vor, ist die konventionelle IVF ausreichend; ICSI wird nicht routinemäßig empfohlen.
  • ICSI verbessert die Befruchtungsrate, erhöht aber die Lebendgeburtenrate nicht direkt — wir sprechen darüber offen und ehrlich.
  • Bei korrekter Indikation wurde kein wesentlicher Anstieg des genetischen Risikos beobachtet.

Unser Ansatz

Dr. Muzaffer beurteilt Spermiogramm und klinische Vorgeschichte jeder Patientin individuell und entscheidet, ob eine ICSI nötig ist — statt sie als Standard-Upgrade anzubieten.

Preise

  • €400

Unsere medizinischen Preise sind fest; Ihr genauer All-inclusive-Preis wird nach Ihrer Beratung schriftlich bestätigt. Sehen Sie unsere vollständige Preisliste →

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Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen

Nein. Bei Paaren ohne männlichen Faktor verbessert die ICSI die Lebendgeburtenrate gegenüber der konventionellen IVF nicht. Sie wird nur bei klarer klinischer Indikation eingesetzt.

Bei korrekter Indikation ist keine wesentliche Zunahme von Fehlbildungen belegt. Der in einigen Studien beobachtete geringe absolute Anstieg wird vor allem der zugrundeliegenden Infertilität selbst, nicht der ICSI zugeschrieben.

Bei männlicher Subfertilität (niedrige Spermienzahl/-motilität, anormale Morphologie), operativ gewonnenen Spermien (TESE/MicroTESE), vorausgegangenem Befruchtungsversagen sowie IVF-Zyklen mit PGT.

Das hängt vom Paket ab. In Standardpaketen ist die ICSI enthalten; im klassischen IVF-Paket wird sie bei klinischer Notwendigkeit als Zusatzleistung angeboten.

Nein. Der Befruchtungsschritt erfolgt kontrollierter; die spätere Embryonalentwicklung hängt von Eizell- und Spermienqualität ab, nicht von der ICSI-Technik selbst.

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