Starke Regelblutungen können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen und auf eine behandlungsbedürftige Grunderkrankung hinweisen. Eine gezielte Behandlung kann den Blutverlust reduzieren und weitere Beschwerden wie Regelschmerzen lindern. Die Menorrhagie ist für etwa 30 % aller gynäkologischen Beschwerden verantwortlich.
Ursachen
Starke Regelblutungen können durch verschiedene gynäkologische Erkrankungen verursacht werden, darunter Myome (Gebärmuttermyome), Endometriose, polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS), perimenopausale Veränderungen (Übergang in die Wechseljahre), dysfunktionelle Uterusblutungen, Polypen, Beckeninfektionen sowie in manchen Fällen eine Endometriumhyperplasie oder ein Gebärmutterkrebs.
Symptome
Zu den Anzeichen zählen ein übermäßig hoher Verbrauch von Tampons oder Binden, häufiges Durchbluten trotz Schutz, die gleichzeitige Notwendigkeit eines doppelten Schutzes sowie Erschöpfung während der Menstruation. Eine Frau verliert im Durchschnitt etwa 30 Milliliter Blut pro Zyklus; bei starker Regelblutung ist der Verlust mehr als doppelt so hoch.
Diagnose
Die Diagnose beginnt in der Regel mit einer Beurteilung der Beschwerden und einer gynäkologischen Untersuchung, gefolgt von weiterführenden Untersuchungen wie Ultraschallbildgebung, gynäkologischen Abstrichtests, Hysteroskopie (Gebärmutterspiegelung) und einer Gewebeentnahme aus der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumbiopsie), um die zugrunde liegenden Ursachen zu ermitteln.
Behandlungsmöglichkeiten
Zu den Behandlungsansätzen gehören Verhütungspillen, Eisenpräparate bei Blutarmut (Anämie), die Mirena-Hormonspirale (IUS), Hysteroskopie (Gebärmutterspiegelung) sowie operative Eingriffe. Die Klinik legt besonderen Wert auf eine individualisierte Behandlungsplanung, die auf die persönlichen Umstände der Patientin und ihren Kinderwunsch abgestimmt ist.
Kontaktieren Sie UCARER Women’s Health, um Ihre Beratung bei Assist. Prof. Dr. Muzaffer Uçarer zu vereinbaren.
