Die operative Behandlung einer Fehlgeburt gewährleistet die vollständige Entfernung von Schwangerschaftsresten aus der Gebärmutter. Unsere Spezialisten bieten erfahrene gynäkologische Betreuung und Unterstützung nach einer Fehlgeburt.
Wann ist eine ERPC notwendig?
Dieser Eingriff kann erforderlich sein, wenn ein Ultraschall den Verlust der Schwangerschaft bestätigt, der Körper jedoch noch nicht mit dem natürlichen Ausstoßungsprozess begonnen hat, wenn eine Fehlgeburt unvollständig verläuft und Schwangerschaftsreste zurückgeblieben sind, wenn natürliche Prozesse ausbleiben oder nicht gewünscht sind oder wenn medikamentöse Behandlungsansätze keine ausreichende Wirkung zeigen.
Ablauf des Eingriffs
Die Patientinnen erhalten eine Vollnarkose, bevor der etwa 15-minütige Eingriff beginnt. Ein Spekulum öffnet die Scheide, der Gebärmutterhals wird erweitert, und mit speziellen Instrumenten werden die Schwangerschaftsreste schonend entfernt. Zur Unterstützung kann eine Absaugung eingesetzt werden, um verbleibendes Gewebe zu beseitigen.
Erholung und Nachsorge
Nach dem Aufwachen können die Patientinnen Benommenheit sowie Krämpfe verspüren und Blutungen bemerken. Die klinische Überwachung dauert mindestens zwei Stunden. Aufgrund der Auswirkungen der Narkose muss die Heimfahrt durch eine Begleitperson organisiert werden. Leichte Alltagsaktivitäten können nach einer Woche wieder aufgenommen werden; die Rückkehr zum normalen Alltag richtet sich nach dem individuellen Wohlbefinden.
Mögliche Risiken
Zu den möglichen Komplikationen zählen starke Blutungen, Infektionen, Verletzungen der Gebärmutter oder des Gebärmutterhalses, eine unvollständige Gewebeentfernung, die einen erneuten Eingriff erfordert, sowie allergische Reaktionen auf die Narkosemittel. Obwohl diese Komplikationen selten auftreten, stellen unsere Spezialisten sicher, dass die Patientinnen vollständig über diese Risiken informiert sind.
Kontaktieren Sie UCARER Women’s Health, um Ihre Beratung bei Assist. Prof. Dr. Muzaffer Uçarer zu vereinbaren.
