Ein IVF-Zyklus dauert vom Beginn der Eierstockstimulation bis zum Schwangerschaftstest etwa vier bis sechs Wochen. Hier erfahren Sie Schritt für Schritt, was passiert, damit Sie wissen, was Sie erwartet.
Woche 0 — Beratung und Planung
Ihre Ärztin oder Ihr Arzt prüft Ihre Vorgeschichte und Ihre Untersuchungen und erstellt ein individuelles Protokoll für Sie. Die Behandlung wird in der Regel auf Ihren Menstruationszyklus abgestimmt. Sehen Sie sich unseren Überblick zur IVF-Behandlung an.
Tag 1–14 — Eierstockstimulation
Injizierbare Medikamente helfen den Eierstöcken, über etwa 10–14 Tage mehrere Eizellen reifen zu lassen, wobei Ultraschall- und Hormonkontrollen den Verlauf und das Timing überwachen.
Eizellentnahme
Wenn die Eizellen reif sind, werden sie unter Sedierung in einem kurzen, ultraschallgesteuerten Eingriff entnommen.
Befruchtung und Embryokultur (5–6 Tage)
Eizellen und Spermien werden im Labor zusammengeführt, meist mit ICSI. Die Embryonen werden fünf bis sechs Tage kultiviert und oft mit Time-Lapse-Bildgebung überwacht.
Embryotransfer
In der Regel wird ein Embryo in die Gebärmutter eingesetzt; überzählige Embryonen guter Qualität können für einen späteren Transfer aufgetauter Embryonen eingefroren werden.
Die zweiwöchige Wartezeit
Etwa 12–14 Tage nach dem Transfer wird ein Bluttest auf Schwangerschaft durchgeführt.
Für das vollständige Bild lesen Sie unseren vollständigen IVF-Leitfaden und sehen Sie sich die transparenten IVF-Kosten an.
Quellen: ESHRE, HFEA, WHO und anerkannte Leitlinien der Reproduktionsmedizin. Dieser Artikel dient der allgemeinen Aufklärung und ersetzt keine ärztliche Beratung. Geprüft von Assist. Prof. Dr. Muzaffer Uçarer (Gynäkologie und Geburtshilfe · IVF und Reproduktionsmedizin), UCARER Women’s Health, Istanbul.
