Zum Inhalt springen
Causes of IVF Failure
Künstliche Befruchtung (IVF)

Ursachen für ein Scheitern der IVF

Facharzt: Assist. Prof. Dr. Muzaffer Uçarer — Frauenheilkunde und Geburtshilfe · IVF und Reproduktionsmedizin  ·  Zuletzt aktualisiert: June 2026
Diese Seite bietet allgemeine Informationen und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bitte besprechen Sie Ihre individuelle Situation mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Es ist nicht immer möglich, bei IVF-Behandlungen (In-vitro-Fertilisation) erfolgreiche Ergebnisse zu erzielen. Der wichtigste Faktor bei der Beurteilung der IVF-Erfolgsraten ist das Alter der Frau. Die Misserfolgsraten steigen mit zunehmendem Alter, da genetische Störungen in den Eizellen bei älteren Frauen häufiger auftreten. Aber selbst bei jungen Paaren, bei denen alles normal erscheint, kann trotz IVF-Behandlung keine Schwangerschaft eintreten.

Medizinische Wissenschaftler empfehlen, nach einem erfolglosen Zyklus die IVF-Behandlung erneut zu versuchen. Das Entscheidende ist, aus dem ersten Versuch zu lernen und den zweiten Versuch zu verbessern, indem sorgfältig untersucht wird, wie das Paar auf die Behandlung im ersten Zyklus reagiert hat. Bei nachfolgenden Versuchen werden die Auswirkungen des ersten Versuchs auf die Eizellentwicklung und die Embryonenentwicklung detailliert ausgewertet.

Definition des IVF-Scheiterns

Eine Schwangerschaft kann nach 3 oder mehr IVF-Anwendungen trotz Transfers von Embryonen guter Qualität (10 oder mehr) nicht erreicht werden.

Beitragende Erkrankungen

Zu den Erkrankungen und Faktoren, die zum Scheitern der IVF beitragen, gehören Hydrosalpinx, intrauterine Probleme, Myome (Gebärmuttermyome), unzureichende Behandlungsprotokolle, Gerinnungsfaktor-Probleme und genetische Anomalien. Das Vorgehen umfasst die Überprüfung der Behandlungsprotokolle, die Durchführung von Gentests, die Beurteilung des endokrinologischen Status, die Individualisierung neuer Behandlungsoptionen sowie die Optimierung der Embryotransfer-Verfahren mit Unterstützung nach dem Transfer.

Kontaktieren Sie UCARER Women’s Health, um Ihre Beratung bei Assist. Prof. Dr. Muzaffer Uçarer zu vereinbaren.

Mehr entdecken

Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen

Eine chromosomale Anomalie des Embryos ist die häufigste Ursache — sie ist für bis zu 60–70 % der fehlgeschlagenen Einnistungen verantwortlich. Diese Anomalien nehmen mit dem Alter zu. Die Präimplantationsdiagnostik (PGT-A — Präimplantations-Gentest auf Chromosomenfehlverteilung (Aneuploidie)) kann chromosomal unauffällige Embryonen identifizieren und die Erfolgsraten deutlich verbessern.

Ja. Die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) muss aufnahmebereit sein — ausreichend aufgebaut, gut durchblutet und in der richtigen Entwicklungsphase —, damit die Einnistung gelingt. Die ERA (Analyse der Aufnahmebereitschaft der Gebärmutterschleimhaut) oder das EndomeTRIO-Verfahren (Dreifach-Analyse der Gebärmutterschleimhaut) können bei wiederholten Misserfolgen den individuell optimalen Transferzeitpunkt bestimmen.

Die Embryonenqualität spiegelt die genetische Integrität und das Entwicklungspotenzial wider. Obwohl Grading-Systeme den Erfolg vorhersagen können, können selbst hochgradige Embryonen aufgrund genetischer Anomalien scheitern, die morphologisch nicht sichtbar sind. Die verlängerte Kultur bis zum Blastozystenstadium ermöglicht die Auswahl der entwicklungsfähigsten Embryonen für den Transfer.

Das Alter ist der mit Abstand wichtigste Faktor für das Ergebnis einer IVF-Behandlung. Qualität und Anzahl der Eizellen nehmen mit dem Alter ab — insbesondere ab dem 37. Lebensjahr. Dies spiegelt vor allem den steigenden Anteil chromosomal auffälliger Eizellen wider. Bei Frauen über 40 mit wiederholten Misserfolgen bieten Spendereizellen deutlich höhere Erfolgsraten.

Nach zwei oder drei erfolglosen Zyklen ist eine detaillierte Überprüfung angezeigt. Diese kann eine PGT-A-Testung der Embryonen, eine ERA/EndomeTRIO-Untersuchung der Gebärmutterschleimhaut, ein immunologisches Screening, eine Hysteroskopie (Gebärmutterspiegelung) zum Ausschluss intrauteriner Pathologien oder — in geeigneten Fällen — die Erwägung von Spendereizellen oder einem anderen Stimulationsprotokoll umfassen.

Vereinbaren Sie noch heute Ihren Termin

Wir bieten Ihnen eine angenehme Umgebung, in der Sie alle Ihre Fragen zu Geburtshilfe, Gynäkologie und IVF-Behandlung vertrauensvoll mit uns besprechen können.

Jetzt buchen Auf WhatsApp chatten