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Embryo Biopsy (Preimplantation Genetic Testing)
Künstliche Befruchtung (IVF)

Embryobiopsie (Präimplantationsdiagnostik)

Facharzt: Assist. Prof. Dr. Muzaffer Uçarer — Frauenheilkunde und Geburtshilfe · IVF und Reproduktionsmedizin  ·  Zuletzt aktualisiert: June 2026
Diese Seite bietet allgemeine Informationen und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bitte besprechen Sie Ihre individuelle Situation mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Die Embryobiopsie ist eine Labortechnik, bei der einige Zellen eines sich entwickelnden Embryos zur genetischen Analyse vor dem Transfer entnommen werden. Sie ermöglicht die Präimplantationsdiagnostik (PID/PGT), mit der Embryonen auf Chromosomenstörungen oder spezifische Erbkrankheiten untersucht werden, um gesunde Embryonen für den Transfer auszuwählen.

Wichtige Informationen

  • PGT-A untersucht auf Chromosomenstörungen (Aneuploidien); PGT-M auf spezifische monogene Erkrankungen; PGT-SR auf strukturelle Umlagerungen.
  • Indikationen sind fortgeschrittenes mütterliches Alter, wiederholte Fehlgeburten, wiederholte IVF-Misserfolge und bekannter genetischer Trägerstatus.
  • Die Biopsie erfolgt typischerweise am Tag 5–6 am Blastozystenstadium (Trophektodermbiopsie); die Embryonen werden anschließend vitrifiziert, bis die Ergebnisse vorliegen.
  • Die Ergebnisse liegen meist in 10–14 Tagen vor; der Transfer erfolgt in einem späteren Kryozyklus (FET).

Unser Ansatz

Dr. Muzaffer empfiehlt eine Embryobiopsie auf Grundlage der klinischen Indikation und bietet eine ausgewogene Beratung über Nutzen und Grenzen, nicht als routinemäßiges Zusatzangebot.

Preise

  • €400

Unsere medizinischen Preise sind fest; Ihr genauer All-inclusive-Preis wird nach Ihrer Beratung schriftlich bestätigt. Sehen Sie unsere vollständige Preisliste →

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Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen

Bei erfahrenen Embryologen und Durchführung im Blastozystenstadium gilt sie als sicher; eine negative Auswirkung auf Einnistung oder Lebendgeburt ist in den entsprechenden Indikationen nicht belegt.

PGT-A wird häufig bei Frauen mit fortgeschrittenem Alter (typisch ab 35) erwogen, die Entscheidung erfolgt jedoch individuell anhand von Vorgeschichte und klinischen Faktoren.

Nein. PGT senkt das Risiko der getesteten Erkrankungen deutlich, untersucht aber nicht jedes mögliche genetische oder entwicklungsbiologische Problem. Eine reguläre Schwangerschaftsvorsorge bleibt notwendig.

In der Türkei ist eine Geschlechterauswahl nur aus medizinischen Gründen bei geschlechtsgebundenen Erbkrankheiten zulässig. Eine nichtmedizinische Auswahl ist gesetzlich nicht erlaubt.

Es ist möglich, dass einige oder alle getesteten Embryonen als nicht transferierbar eingestuft werden. Dieses Risiko wird vor der Entscheidung offen besprochen.

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