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Pelvic and Vaginal Pain Treatment
Gynäkologie

Behandlung von Becken- und Vaginalschmerzen

Facharzt: Assist. Prof. Dr. Muzaffer Uçarer — Frauenheilkunde und Geburtshilfe · IVF und Reproduktionsmedizin  ·  Zuletzt aktualisiert: June 2026
Diese Seite bietet allgemeine Informationen und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bitte besprechen Sie Ihre individuelle Situation mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Beckenschmerzen sind ein häufiges gynäkologisches Symptom mit vielfältigen möglichen Ursachen. Unser medizinisches Team ist auf die Diagnose und Behandlung der zugrundeliegenden Beschwerden spezialisiert.

Häufige Ursachen

Zu den häufigen Ursachen zählen geplatzte Eierstockzysten (Ovarialzysten) mit plötzlich einsetzendem Schmerz, Beckeninfektionen (Adnexitis) infolge von Infektionen, Endometriose – bei der sich Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter ansiedelt –, Gebärmuttersenkung (Prolaps) sowie Myome (Gebärmuttermyome). Weitere mögliche Ursachen sind Verstopfung, Bauchfellentzündung (Peritonitis) oder Blinddarmentzündung (Appendizitis).

Symptome

Beckenschmerzen äußern sich im Unterbauchbereich und können plötzlich oder chronisch auftreten sowie in ihrer Intensität von leicht bis stark variieren. Begleitende Symptome können Zyklusunregelmäßigkeiten, ungewöhnlicher Vaginalausfluss, Schmerzen im Bauch oder im unteren Rücken sowie Beschwerden oder Blutungen beim Geschlechtsverkehr umfassen.

Diagnose

Die Diagnose erfolgt durch eine Symptomanalyse, eine gynäkologische Untersuchung sowie gegebenenfalls Kolposkopie, Hysteroskopie (Gebärmutterspiegelung) oder Laparoskopie, um die Reproduktionsorgane direkt zu beurteilen.

Behandlung

Die Behandlungsansätze richten sich nach der zugrundeliegenden Ursache und umfassen schmerzlindernde Medikamente, gezielte Therapien zur Behandlung der Grunderkrankung, die Hysteroskopie (Gebärmutterspiegelung) zur Gewebebeurteilung und Entfernung von Wucherungen sowie bei Bedarf operative Eingriffe zur Entfernung von Zysten, Myomen oder anderen Gewebeveränderungen.

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Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen

Beckenschmerzen können durch Endometriose, Gebärmuttermyome, Eierstockzysten, Beckeninfektionen (Adnexitis), Adenomyose, interstitielle Zystitis oder muskuloskelettale Beschwerden verursacht werden. Auch psychische Faktoren können eine Rolle spielen. Eine sorgfältige Abklärung ist für eine genaue Diagnose unerlässlich.

Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (Dyspareunie) können auf vaginale Trockenheit (häufig in den Wechseljahren), Vaginismus, Vulvodynie, Endometriose, Beckenbodendysfunktion oder Infektionen zurückzuführen sein. Jede Ursache hat spezifische Behandlungsmöglichkeiten, und alle sind behandelbar — dies ist ein medizinisches Anliegen, das nicht einfach hingenommen werden muss.

Die Abklärung umfasst eine ausführliche Anamnese, gynäkologische Untersuchung, transvaginalen Ultraschall, Hormon- und Infektionsdiagnostik sowie gegebenenfalls eine MRT-Untersuchung. Bei Verdacht auf Endometriose kann eine diagnostische Laparoskopie empfohlen werden.

Vulvodynie ist ein chronischer, nicht erklärter Schmerz im Vulvabereich, der drei Monate oder länger anhält, ohne eine klar identifizierbare Ursache. Es handelt sich um eine anerkannte Erkrankung — keine Einbildung. Die Behandlung erfolgt mit einer Kombination aus lokalen Therapien, Beckenbodenphysiotherapie und gegebenenfalls medikamentöser Unterstützung.

Nicht immer. Darmerkrankungen (Reizdarmsyndrom, Verstopfung), muskuloskelettale Beschwerden, Erkrankungen der Harnwege sowie psychische Faktoren können ebenfalls Beckenschmerzen verursachen. Ein multidisziplinärer Ansatz — der manchmal Physiotherapie und Schmerztherapie einschließt — erzielt die besten Ergebnisse.

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